RHETORIK-EMPOWERMENT-TRAINING

Rhetorik ist mehr als ein bloßes Werkzeug.
Sie zeigt, wo du stehst.

Ein intensives Training über ein bis zwei Tage.
Online oder vor Ort.
In einer kleinen Gruppe, in der niemand sich beweisen muss.

Seit 15 Jahren. Für Einzelpersonen und Institutionen.

 

 

Die meisten Menschen, die in dieses Training kommen, haben lange gelernt, sich sprachlich gut zu bewegen.

Du weißt, wovon du sprichst. Du hast Erfahrung, oft Verantwortung, manchmal auch formale Autorität.
Und trotzdem gibt es Situationen, in denen sich etwas verschiebt.

Deine Idee wird wiederholt – und erst dann gehört.
Du bist fachlich klar, wirst vor Auftritten trotzdem nervös.
Du wirst angegriffen, reagierst nicht – und weißt später genau, was du hättest sagen wollen.
Du möchtest für deine Werte stehen, auch wenn andere sie in Frage stellen.

Nach außen bleibst du ruhig, sachlich, kontrolliert.
Innerlich entsteht Abstand.
Du merkst: Du bist noch da – aber nicht mehr ganz.

Das passiert oft, wenn Widerstand im Raum ist.
Wenn etwas nicht mitgeht. Wenn Klarheit gerade nicht erwünscht ist.

Deine Reaktion darauf ist selten laut.
Sie ist angepasst, erklärend, vermittelnd.
Nicht, weil dir Kompetenz fehlt, sondern weil diese Form von Anpassung lange sinnvoll war – und in vielen Arbeitskontexten bis heute belohnt wird.

Dieses Training setzt nicht bei deiner Sprache im engeren Sinne an.
Es arbeitet an dem Moment, in dem du anfängst, dich selbst zu verlassen, während du nach außen souverän wirkst.

Nicht, um härter zu werden.
Sondern um wieder ganz da zu sein, während du sprichst.

Im Rhetorik-Empowerment-Training geht es nicht darum, einzelne Kommunikationstechniken zu erlernen.
Es geht um ein Verständnis von Rhetorik, das sich über Jahrhunderte entwickelt hat – und darum, wie dieses Wissen heute wirkt.

Rhetorik ist nicht neutral.
Sie ist geprägt von Macht, Normen und Ausschlüssen, die bis heute fortwirken.

Dieses Training individualisiert das Problem nicht.
Es sagt nicht: Du musst dich nur anders ausdrücken.
Es nimmt ernst, dass Menschen – besonders Frauen und FLINTA* – sich in gewachsenen, patriarchalen Strukturen bewegen.

Genau dort setzen wir an.
Nicht theoretisch, sondern gemeinsam und konkret.

Du arbeitest in einer kleinen Gruppe von maximal 20 Personen.
Hier fließt meine Erfahrung aus über 15 Jahren Arbeit mit Sprache, Körper und Macht ein.

Nicht für mehr Anpassung, sondern für mehr Präsenz in der eigenen Expertise.

Rhetorik-Empowerment-Training für Institutionen

Dieses Training richtet sich an institutionelle Kontexte, in denen Kommunikation nicht neutral ist, sondern von Macht, Status, impliziten Normen und historisch gewachsenen Erwartungshaltungen geprägt wird. Im Mittelpunkt stehen nicht Präsentationstechniken oder individuelle „Optimierung“, sondern die Frage, wie rhetorische Handlungsspielräume innerhalb institutioneller Strukturen entstehen – und wie sie professionell genutzt werden können.

Das Training verbindet rhetorische Praxis mit einer machtkritischen, feministisch informierten Perspektive.

Es nimmt insbesondere Erfahrungen von Frauen und FLINTA* in Wissenschaft, Bildung und Organisationen ernst, ohne sie zu individualisieren oder auf persönliche Defizite zu verkürzen. Kommunikationsdynamiken werden als strukturelle Phänomene verstanden, die sich in Gremien, Führungssituationen, Auswahlverfahren und Konfliktkonstellationen wiederholt zeigen.

Typische Anlässe für das Training sind unter anderem Gremienarbeit, Vorträge und öffentliche Auftritte, Berufungsverfahren, Mentoring- und Qualifizierungsprogramme sowie Situationen, in denen Unsichtbarmachung, Unterbrechungen oder subtile Grenzüberschreitungen wirksam werden. Das Training setzt dort an, wo Klarheit notwendig ist, aber institutionell nicht immer erwünscht erscheint.

Gearbeitet wird praxisnah, reflektiert und körperlich verankert – wir reden nicht über Situationen, wir arbeiten sie durch, um alternative Handlungsmöglichkeiten zu ERLEBEN. Es gibt nur ausdrücklich gewünschtes Feedback. Die Gruppenarbeit ist ein konstruktiver und solidarischer Raum, in dem gemeinsame Werte, Empowerment und Spaß im Vordergrund stehen! Ziel ist nicht Anpassung an einen problematischen (kommunikativen) Status Quo, sondern Präsenz in der eigenen Expertise: Teilnehmende lernen, auch unter Druck ansprechbar und klar zu bleiben, Positionen zu vertreten, ohne sich zu rechtfertigen, und souverän für ihre Werte einzustehen.

Das Rhetorik-Empowerment-Training wird seit über 15 Jahren in institutionellen Kontexten angeboten, insbesondere in Wissenschaft, Bildung und Kultur. Formate reichen von Inhouse-Trainings (1–2 Tage) über länger angelegte Programme bis hin zu Vorträgen und Keynotes. Inhalte werden an Fachkulturen, Statusgruppen und institutionelle Rahmenbedingungen angepasst; die Durchführung ist online oder vor Ort sowie auf Deutsch oder Englisch möglich.

Nach dem Training bist du nicht gelassener, weil du dich besser im Griff hast.
Sondern weil du dich innerlich weniger verlässt.

In Stresssituationen bleibst du ansprechbar.
Du wirst klarer in dem, wofür du stehst, und weißt, wie du das ausdrückst, ohne dich zu erklären oder zu verteidigen.

Gespräche, Auftritte und Moderationen bereitest du nicht mehr nur inhaltlich vor,
sondern aus einer inneren Ordnung heraus.

Dadurch verändert sich, wie du wahrgenommen wirst –
ohne dass du etwas darstellen musst.

Auch Grenzüberschreitungen, ungefragte Ratschläge oder subtile Angriffe lassen sich ruhiger und klarer zurückweisen.
Nicht schlagfertig.
Sondern souverän.

Bist du bereit, deine rhetorische Superpower zu verkörpern?

Ich bin Julia Lemmle.

Ich arbeite mit Menschen, die nicht lauter werden wollen, sondern wahrhaftiger.

In meiner Arbeit verbinde ich Rhetorik, Körperarbeit und eine klare, machtkritische Haltung.
Nicht als einzelne Methode, sondern als tief verkörperte Praxis, die sich in realen Situationen bewähren muss.

„Das war genau das, was ich brauchte, ohne es zu wissen!“ – mein spontanes Feedback an Julia nach einem sehr inspirierenden Workshoptag voller Selbstwirksamkeitserfahrungen!

Ich wollte vom Denken ins Tun kommen und Julia hat mir mit niedrigschwelliger Körperarbeit sowie einer spannenden, kurzweiligen Rhetorikschulung geholfen, vom Kopf in den Körper zu finden. Mit ihren eigenen Erfahrungen und ihrem interdisziplinären Hintergrund vermittelt sie nicht nur empowernde Worte und Perspektiven.

Diese Haltung tatsächlich gelebt zu sehen, hat es mir leicht gemacht, mich zu öffnen und mir selbst mehr zuzutrauen. Der Workshop war für mich eine wortwörtlich prägende Erfahrung, die mir meine vorhandenen Kompetenzen wieder bewusst gemacht hat. Eine klare und warme Empfehlung!

Antonia Liebsch

M.A. Linguistik mit Schwerpunkt DaF/Z

Lio Dohmen

Lehrbeauftragte*r an der Universität Potsdam

Danke für den zweitägigen online Embodiment Workshop mit vielen praktischen Übungen sowohl individuell jede für sich, als auch im Rollenspiel zu zweit mit jeweiligem Perspektivenwechsel.

Super praxisorientiert, in einer gelungenen Kombination aus Theorie und Praxis und in einer ausgewogenen Workshop-Dramaturgie von Theorie, Praxis und Pause. Herzlichen Dank liebe Julia für den gelungenen Workshop, klasse!

Selma Sona Gerstenberg

Business Consultant & Transformationscoach

Das war wirklich großartig, professionell und gleichzeitig nahbar und empathisch…

Auch fand ich es ein wunderbares Gefühl, in einer Gruppe zu sein, nicht allein zu sein.

Es war sehr „einfach“ sich auf diese gut geführten Inputs und Übungen einzulassen, und Schlüsse für das eigene Leben daraus zu ziehen. Es war sehr ermutigend für mich, ich würde Anderen raten: Unbedingt machen!!!

Judith P.

Künstlerin

In der Zusammenarbeit mit Julia habe ich sofort eine klare Navigation bekommen. Sie ist so sattelfest in ihrer Kompetenz, dass diese direkt auf ihr Gegenüber ausstrahlt. Sie richtet quasi mein Selbstgefühl aus und stärkt es damit. Hinzu kommen dann ganz wertvolle alltagstaugliche Tools, wie ich zu einer anderen inneren Haltung komme und damit eine neue Außenwirkung erzeuge. Absolut hilfreich!!!

Larissa Y. Koch

Standup Consultant & Resilienztrainerin